«Kreativität ist eine Form von Entspannung, die den meisten Menschen Seelenruhe verspricht» (Claudia Zemp)

Als 18-Jährige besuchte die gebürtige Schweizerin die Schule für Gestaltung und Kunst in Luzern. Schon ein Jahr später folgte ihre erste öffentliche Bilderausstellung.
Inzwischen hat sich vieles entwickelt. Im Rahmen ihrer Ausbildung zur Kunsttherapeutin erlebt die Künstlerin derzeit eine unerwartete Transformation. Sie öffnet sich dem intuitiven Malen und experimentiert mit neuen Materialien. «Das Malen mit Händen und Füssen fühlt sich extrem befreiend an», sagt Claudia. Aus dem Gefühl und Wunsch nach Perspektivenwechsel und der Befreiung von ihrem Perfektionismus entstand intuitiv das Malen mit den Füssen und Händen.
Ein besonderes Highlight war für Claudia die Zwischennutzung eines Ladenlokals in Affoltern am Albis, welches sie kurzerhand in eine Galerie und einen Kunstraum verwandelte. Bis Ende 2025 nutzte sie die Räumlichkeiten mit viel Freude und Begeisterung. Dabei schuf sie unter anderem einen Ort, an dem Künstlerinnen und Künstler, teilweise zum ersten Mal, Erfahrungen mit Ausstellungen sammeln konnten. Gleichzeitig bot sie Neugierigen die Möglichkeit, sich kreativ auszuprobieren und beim Malen mit den Füssen ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen. Claudias stetiger Wandel spiegelt die Veränderung der Zeit. Sie bleibt stets neugierig auf Neues. Wir dürfen gespannt sein.